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Lehrreiche Videos von A - Z

A

Altruismus, hier: Stand der Forschung

Die Revolution der Selbstlosen
selbstlose.jpg Dieser Film ist online nicht mehr zugreifbar. Es handelt sich um eine Dokumentation auf Arte vom Februar 2016. Wie entsteht Empathie? Selbstbezogenheit, Materialismus und Geldgier beherrschen unsere moderne Gesellschaft. Der Mensch – ein selbstsüchtiges Wesen, das nur an sich selbst und sein Eigenwohl denkt? In einer Welt, in der nur Macht und Geld regieren, fällt es schwer etwas anderes zu glauben. Doch immer mehr Studien aus Psychologie, Neurowissenschaft und Primatenforschung zeigen, dass das Handeln aus selbstloser Motivation eine wesentliche Eigenschaft des Menschen ist. Schon Kleinkinder zeigen Hilfsbereitschaft ohne Gegenleistung dafür zu erhalten und sechs Monate alte Babys können zwischen fair und unfair unterscheiden. Wenn der Sinn für Fairness und Gerechtigkeit uns also schon in die Wiege gelegt wird, wieso ist unsere Gesellschaft dann von so viel Egoismus und Ungerechtigkeit durchzogen? Die Doku „Die Revolution der Selbstlosen“ beantwortet diese und viele andere interessante Fragen. Kann man Selbstlosigkeit erlernen? Und können wir die Welt verändern indem wir zu besseren Menschen werden? Wir sehen überraschende Forschungsergebnisse, die uns auf eine bessere Gesellschaft hoffen lassen. Seit rund 20 Jahren widerlegen Forschungsergebnisse die These von einem universellen Egoismus. Psychologen, Neurowissenschaftler und Primatenforscher fanden heraus, dass sogenanntes prosoziales Verhalten wie Mitgefühl, Altruismus, Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit zur Kooperation zu den fundamentalen Eigenschaften des Menschen zählen.
DVD ab Juni 2016 im Handel:
Die Revolution der Selbstlosen
Originaltitel: Vers un monde altruiste? / The Altruist Revolution
Produktionsland/-jahr: Frankreich 2016; Regie: Sylvie Gilman & Thierry de Lestrade
Produktion: Mitwirkende: Matthieu Ricard, Richard Davidson,Tania Singer, Frans de Waal, Daniel Batson, Paul Bloom, Karen Wynn
FSK: o.A. Laufzeit: 91 Min. / Sprache: Französisch, Deutsch, Englisch,
Untertitel: deutsch, englisch HD, 16:9, Stereo Ton, Farbe

Zum selben Thema auch folgende dreiteilige Dokureihe von ARD alpha:
Altruismus versus Egoismus 1 - Weshalb wir kooperieren
Altruismus versus Egoismus 2 - Was uns zu Egoisten macht
Altruismus versus Egoismus 3 - Wie wir die Welt verändern können

Angst, hier: "Haus der Angst"

"Aus dem Haus der Angst", ein Arbeitsvermittler gibt Einblick ins Innenleben der Behörde. Ein Beitrag von Haus Bartleby .

Anthropozän

Scobel: Rasante Veränderungen. Der Mensch und die Erde. Mit der Frage: Ist der Mensch dabei, die Natur abzuschaffen? (siehe auch kritische Anmerkungen zum Begriff hier: anthropozaen)

Arbeit, -sverweigerung

„START UP A NATION“ Gespräch mit dem Poeten & Franzosen Guillaume Paoli zum Thema der Glücklichen Arbeitslosen, Müßiggangster, der Möglichkeit einer Räuberinsel und seiner berühmten Schriften über die Zeitenwende. https://vimeo.com/117255095. Ein Beitrag aus der Reihe „Werk“ von Haus Bartleby

C

Chomsky

Noam Chomsky - Wissenschaftler und Rebell SRF Kultur (Sternstunde Philosophie, 28.10.2012) Veröffentlicht am 03.01.2014 Barbara Bleisch debattiert mit Noam Chomsky am Massachusetts Institute of Technology (MIT) über den US-amerikanischen Wahlkampf, über die Rolle des Staates im 21. Jahrhundert und über die Verantwortung der Intellektuellen

D

Design

Harald Welzer zur Aufgabe des Designs Wiesbaden, 2015. Im Rahmen seines Vortrags auf der see#10 zeichnet Prof. Dr. Harald Welzer seine Vision einer reduktiven Gesellschaft und definiert die Rolle des Designers als Architekten der Zukunft. Er ist Mitbegründer und Direktor der gemeinnützigen Stiftung „Futurzwei“ und seit Juli 2012 Honorarprofessor für Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg, wo er das Norbert Elias Center for Transformation Design & Research leitet. Außerdem ist Welzer Affiliated Member of Faculty am Marial-Center der Emory University (Atlanta/USA), er lehrt an der Universität St. Gallen und ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Beiräte und Akademien.

G

Geld

Karl-Heinz Brodbeck zum Thema Geld als Denkmodell Im Rahmen der Ringvorlesung Geld- und Finanzsystem an der Universität Bayreuth, 18.04.2013.

H

Heini Staudinger

Heini Staudinger, der widerspenstige Schuhproduzent, erzählt die Geschichte seines Widerstands und wie er die Österreichische Finanzaufsicht FMA das Fürchten lehrte. (Inklusive Rilke-Gedicht und guten Ideen für die Kindererziehung)

M

Mobilität, Zukunft der

Stephan Rammler, Leiter des Instituts für Transportation Design in Braunschweig; erklärt die ideale Mobilität der Zukunft Mobilität der Zukunft und die Pfadabhängkeit unserer Mobilitätskonzepte.

N

Nachhaltigkeit

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit (VANachhaltigkeit) liefert mit ihren Vorlesungsvideos Lehrveranstaltungen zum Thema Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit. Hier kann man seine Schwerpunkte auswählen. Als Studierende/r kann man Credit Points erwerben, muss man aber nicht. Auch für Nichstudierende eine Fundgrube.

Nebelsprech (auch Neusprech)

maha/Martin Haase: „Die Koalition setzt sich aber aktiv und ernsthaft dafür ein“. Sprachlicher Nebel in der Politik Vortrag auf dem 28th Chaos Communication Congress Die Koalition setzt sich aber aktiv und ernsthaft dafür ein. Aus der Beschreibung auf der Seite des ccc: „Aktuelle politische Texte (Reden, Interviews) werden auf Leerformeln, Füllsel und Übertreibungen untersucht, die den Text entlarven, selbst wenn der Autor versucht, die Hörer bzw. Leser einzulullen, bestimmte sprachliche Mittel verraten, welche eigentlichen Meinungen sich im Text verstecken. Auf diese Weise wird in den Texten sichtbar, was Wilson und Shea als „Fnord“ bezeichnen.„

Netz, die ältere Generation im

Die unvernetzte Generation Anja C. Wagner skizziert, wie die heute ca. 50-Jährigen sich standhaft weigern, sich in die Netzwerke zu begeben und sie mitzugestalten. Die Bildung finde, so Wagner, stets in Schulen und Universitäten statt, in der die ältere Generation die nächste für die Zukunft fit machen soll. Das sei fatal, weil dadurch die notwendige Bildung innerhalb einer Generation viel zu kurz kommt. Hierzu würden auch Netzwerke gehören. Das Denken in Netzwerken sei deshalb in vielen Bildungsbereichen nicht präsent.

O

Open Design

Open Design ist eine kollaborative Form der Gestaltung, die insbesondere dezentrale Produktion unterstützt. Moya Hoke zeigt die Möglichkeiten die das Open Design für eine reduktive Moderne eröffnet.

Open Structures

Thomas Lommee zeigt, wie Designer mit offenen lizenzfreien einfachen Strukturelementen die Möglichkeit eröffnen, mit vorhandenen Bauteilen, teilweise auch mit Abfallmaterialien, zu gestalten, zu produzieren oder vielerlei Umnutzungen dezentral zu realisieren.

P

Plurale Ökonomik

Die Vorlesungen zur pluralen Ökonomik, die das Netzwerk Plurale Ökonomik in einem eigenen Youtube-Kanal anbietet, sind momentan das lehrreichste Material, das man bekommen kann. Dem Netzwerk Plurale Ökonomik geht es darum, dass neben der Mainstream-Ökonomik, die an Universitäten, Schulen und in öffentlichen Diskursen dominiert, andere Denkansätze einen Raum bekommen.

Postwachstumsgesellschaft

Niko Paech erläutert, warum eine Gesellschaft der reduktiven Moderne bzw. eine Postwachstumsgesellschaft nicht nur unabwendbar (by desaster) sondern auch gestaltbar (by design) ist. Und warum weniger mehr ist. 20. Februar 2014

Uwe Schneidewind (Universität Wuppertal und Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie) zeigt Gründe, Zugänge und Möglichkeiten zur Postwachstumsökonomik auf und geht dabei insbesondere auf Suffizienzstrategien und -politiken ein. Im Rahmen der Vorlesungreihe zur Pluralen Ökonomik WS 2014/15 an der Universiät Hamburg

youtube-kanal des Kollegs Postwachstumsgesellschaften

Steffen Lange: Makroökonomische Rahmenbedingungen einer Postwachstumsökonomie Eine gute Darstellung, welche ökonomischen und politischen Hebel eigentlich nötig sind, um eine Postwachstumsökonomie zu realisieren. Im Unterschied zu Niko Paech geht es hier wesentlich mehr um konkrete makroökonomische Mechanismen. Nichts für Gesellschafttheoretiker, aber für alle, die sich volkswirtschaftlich auf den Stand der Dinge in der Postwachstumsökonomie bringen möchten.

Psychologie, kritische

„SCHÄME DICH NICHT, KLEINBÜRGERIN!“ Professor Morus Markard von der Freien Universität Berlin im Gespräch über die Kritische Psychologie https://vimeo.com/117979363. Ein Beitrag aus der Reihe „Werk“ von Haus Bartleby

Morus Markard: Was bedeutet „Kritische Psychologie“ für Alltag und Wissenschaft? https://www.youtube.com/watch?v=OlVUToPqN2g.

T

Transformationsdesign

Transformation bedeutet nicht nur das ändern von Bewusstsein, sondern auch von Praxis. Dies gescheiht nicht durch die Einsicht von Politikern, sondern zunächst durch das handeln Einzelner, bis eine kritische Masse erreicht ist. Harald Welzer erläutert dies angesichts des exponentiell steigenden globalen Ressourcenverbrauchs und unseres eigenen Lebensstils.

Transition Management

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit stellt auf einem eigenen youtube-Kanal ihre Vorlesungen zum Thema "Transition Management" bereit. Auch dies ist eine erlesene Lehrveranstaltung. Transition ist ein komplementärer begriff zum Begriff der Transformation. Während bei der Transformation der Umfang, die Notwendigkeit und die Tiefe der Veränderung im Zentrum steht, geht es der Transition um den Prozess des Übergangs und seine Gestaltung.

Transition Town

Thomas Köhler zeigt, was beim Peak Oil passiert, wenn keine Versorgungsresilienz vorbereitet wird, d.h. wenn urbane Substistenzpotenziale nicht rechtzeitig aufgebaut werden, und zeigt, wie Transition Town diesbezüglich vorgeht.

Z

Zukunftswerkstatt

Interview mit Robert Jungk zum Konzept der Zukunftswerkstatt 1992 führte Olaf-Axel Burow ein Interview mit dem Zukunftsforscher und Begründer der Zukunftswerkstatt Robert Jungk. Es geht hierbei insbesondere um die Möglichkeiten und Verfahren der aktiven Gestaltung der Zukunft.

Zeitknappheit

Niko Paech über Zeitknappheit, Konsum und Glück Redner: Niko Paech (Uni Oldenburg) Reihe: Zeitwohlstand, Konzeptwerk Neue Ökonomie Ort: Leipzig Datum: 19. Januar 2013 Welche Rolle spielt Zeit für unser Wohlbefinden und unseren Wohlstand? Was können wir in unserer Zeit- und Arbeitsorganisation ändern, um so zu leben und wirtschaften, dass sich unsere Ressourcennutzung innerhalb der ökologischen Grenzen bewegt, das Wohlbefinden der Gesellschaft auf hohem Niveau bleibt und soziale Ungleichheit abgebaut wird? So lauten die Fragen, denen die Veranstaltungsreihe „Zeitwohlstand„ nachgeht. Der Schlüsselbegriff im Vortrag des Ökonomen Niko Paech lautet Suffizienz, d.h. der Rückbau von Ansprüchen, den er aber nicht als Verzicht, sondern als Befreiung von Überfluss des „erschöpften Selbst“ begreift. Suffizienz ist Selbstschutz und damit, so Paech, eine Bedingung zum glücklich sein. Sie stellt eine Rückkehr zu einer Form des Konsumierens und der Selbstverwirklichung dar, die sich der Überforderung und den Reizüberflutungen in modernen kapitalistischen Gesellschaften entzieht. Suffizienz ist gleichzeitig ein Teil der Antwort auf die Frage, wie wir ein Wohlstandsmodell überwinden können, dass wir nicht verdienen, da es auf drei Formen der Entgrenzung basiert. Erstens einer zeitlichen Entgrenzung: Durch ein umfrangreiches System der Verschuldung und die Subvention sämtlicher Lebensbereiche (Nahrung, Verkehr, Energie, Wohnen, Verkehr) wird erst die Kaufkraft generiert, die unseren Wohlstand finanziert. Zweitens einer physichen Entgrenzung: Maschinen haben den großteil der Arbeit übernommen. Ihr Einsatz ist aber nur durch Energieumwandlung und damit durch Plünderung natürlicher Ressourcen denkbar. Drittens eine räumlichen Entgrenzung: Einzig die Kostenvorteile der globalen Wirtschaftskette ermöglichen unser gegenwärtiges Wohlstandsmodell, dass nach hiesigen Arbeitsrrecht- und Lohnstandards nicht vorstellbar wäre. Am Ende wir alles was wir Wohlstand nennen zu Abfällen: Emission, Sonderabmüll oder Abwasser. Diese Abfälle treiben den globalen Klimawandel voran und machen deshalb, so Paech, den Wechsel hin zu einer Postwachstumsgesellschaft notwendig. Suffizienz ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Nachhaltigkeitsprinzip. Jedoch kann die Fähigkeit mit weniger auszukommen nicht an die Politik deligiert werden. Wohl aber kann die Entwicklung sozialer Praktiken durch die Verzicht geübt wird im Verbund mit anderen Menschen erfolgen.

videos/lehrreiche_videos.txt · Zuletzt geändert: 2016/12/12 11:27 von casaubon

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